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Pressemitteilung 24. Mai 2006
Die Biennale der bunten Bilder Der 12. Internationale Comic-Salon in Erlangen öffnet am 15. Juni seine Pforten
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Pressemitteilung 19. April 2006 Max und Moritz-Preis 2006: Preise an Jacques Tardi und Ralf König. Jury gibt Nominierungen in allen Kategorien bekannt
Jacques Tardi wird in diesem Jahr im Rahmen des 12. Internationalen Comic-Salons Erlangen (15. bis 18. Juni 2006) mit dem wichtigsten Comic-Preis im d
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Presseinformation 30. März 2006 Alle zwei Jahre trifft sich für vier Tage die Comic-Welt in Erlangen.
Das größte und wichtigste Comic-Festival im deutschsprachigen Raum hat in den über zwanzig Jahren seines Bestehens maßgeblich dazu beigetragen, dass d
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Pressemitteilung 24. Mai 2006
Die Biennale der bunten Bilder Der 12. Internationale Comic-Salon in Erlangen öffnet am 15. Juni seine Pforten
Vier Tage lang wird Erlangen zum Mekka der Comics. Vom 15. bis 18. Juni locken die Comic-Messe mit 150 Ausstellern, eine Vielzahl hochkarätiger Ausstellungen, über 300 Comic-Künstler, das Comic Film Fest, die Verleihung des Max und Moritz-Preises, Diskussionsrunden, Workshops und vieles mehr über 20.000 Besucher in die fränkische Universitätsstadt. Alle deutschsprachigen Comicverlage sind vertreten, präsentieren ihre Neuerscheinungen und für diesen Anlass publizierten Sondereditionen.
Das größte und wichtigste Comic-Festival im deutsprachigen Raum findet alle zwei Jahre statt. Mit großer Spannung werden die Programmhöhepunkte erwartet. Jetzt wird der Vorhang gelüftet. Zentrum des Festivals ist das Erlanger Kongresszentrum Heinrich-Lades Halle, weitere Veranstaltungsorte sind über die ganze Stadt verteilt. So hat beispielsweise die Städtische Galerie Erlangen ein seit langem geplantes Projekt verwirklicht: "Feuer, Farben, Träume" ist der Titel einer großen Retrospektive zu Lorenzo Mattotti, dem Bildpoeten aus dem norditalienischen Brescia.
Auffallend ist die starke Präsenz deutschsprachiger Künstler im Programm des diesjährigen Salons. Isabel Kreitz, Ulf K., Uli Oesterle, Flix und Thomas von Kummant und den erfolgreichsten deutschen Manga-Zeichnerinnen sind Ausstellungen gewidmet. Auch in weiteren Ausstellungen wird eine neue Generation einheimischer Comicerzähler präsentiert, die den Comic als Erzählsprache mit einer Selbstverständlichkeit begreifen, die in Deutschland erst in den letzten Jahren entstehen konnte.
Vor zwei Jahren sorgte Asterix-Zeichner Albert Uderzo für einen Rummel, der einem Filmstar alle Ehre gemacht hätte. In diesem Jahr werden die Liebhaber japanischer Zeichenkunst wohl einen ähnlichen Auflauf verursachen, wenn Gosho Aoyama das Festival-Gelände betritt. Der Japaner gehört mit seiner Manga-Serie "Detektiv Conan" (Egmont Manga & Anime EMA) zu den erfolgreichsten Manga-Zeichnern weltweit. Die Wechselwirkungen zwischen deutscher, europäischer, amerikanischer und japanischer Comic-Kreation gehören zu den spannendsten Elementen des diesjährigen Salons.
Anfang Juni erscheint das ausführliche Programmheft des 12. Internationalen Comic-Salons als Sondernummer der Zeitschrift "Comixene" und ist bundesweit in Bahnhofsbuchhandlungen und im Zeitschriftenhandel erhältlich. Darin finden sich auch alle Termine des zum Salon in den Erlanger Kinos stattfindenden Comic Film Fests, das neben aktuellen abendfüllenden Comic-Verfilmungen wie "X-Men" oder "V wie Vendetta" die unterschiedlichsten Formen des Animationsfilms präsentiert.
Zwischen den Ausstellungen und dem Besuch der Messe und der Signierstunden, lohnt sich der Besuch der Diskussionsveranstaltungen, z. B. "Das Comic-Quartett - vier Kritiker und vier Comics", die "Comic Sisters" die die Rolle der Frau in der Comicbranche beleuchten, aber auch der sogenannte "Mohammed-Karikaturen-Streit" wird nicht ausgespart.
Führungen, Konzerte, Parties, Chill-Outs ... Während des 12. Internationalen Comic-Salons ist in Erlangen immer etwas los. Höhepunkt des Abendprogramms ist jedoch die Verleihung des Max und Moritz-Preises am 17. Juni im Erlanger Markgrafentheater. Was die "Goldene Kamera" für die Fernsehschaffenden, das ist der Max und Moritz-Preis für die deutschsprachige Comicbranche. Moderiert wird die Veranstaltung von dem bekannten Literaturkritiker und Jurymitglied Denis Scheck.
Kennzeichen des Erlanger Salons ist es, dass Kunst und Kommerz, Mainstream und Avantgarde in einer alle Spielarten der Comic-Kunst repräsentierenden Veranstaltung zusammengeführt werden. In den über zwanzig Jahren seines Bestehens trägt das Festival maßgeblich dazu bei, dass der Comic nicht nur als Massenmedium anerkannt, sondern auch als Kunstform im besten Wortsinne "salon"-fähig geworden ist.
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Pressemitteilung 19. April 2006 Max und Moritz-Preis 2006: Preise an Jacques Tardi und Ralf König. Jury gibt Nominierungen in allen Kategorien bekannt
Jacques Tardi wird in diesem Jahr im Rahmen des 12. Internationalen Comic-Salons Erlangen (15. bis 18. Juni 2006) mit dem wichtigsten Comic-Preis im deutschsprachigen Raum für sein herausragendes Lebenswerk ausgezeichnet. Jacques Tardi, dessen oft in schwarz-weiss gehaltene Erzählungen sich immer wieder mit dem Grauen des Krieges beschäftigen, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen Comic-Kunst. Der „Spezialpreis der Jury“ geht an den bekanntesten deutschen Comic-Zeichner, Ralf König, „für seine künstlerische Stellungnahme im Streit um die Mohammed-Karikaturen“. Seine Zeichnungen, mit denen er eindeutig Stellung für die Pressefreiheit bezog, wurden u. a. in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht. Tardi und König werden ihre Auszeichnungen am 17. Juni 2006 im Rahmen der Max und Moritz-Gala persönlich entgegennehmen.
Der deutsche Comic-Preis „Max und Moritz“, gestiftet von Bulls Press, Frankfurt, wird in diesem Jahr zum zwölften Mal von der Stadt Erlangen verliehen. Der Preis ist eine Auszeichnung, die Maßstäbe im Bereich Comic setzt und seit 20 Jahren wesentlich zur Anerkennung der Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum beiträgt. Mit der Verleihung wird die Arbeit herausragender Künstler gewürdigt, verdienstvolle Verlagsarbeit bestärkt und auf junge Nachwuchstalente aufmerksam gemacht. Darüber hinaus soll mit der Vergabe des Preises die Auseinandersetzung über die qualitativen Kriterien zur Beurteilung grafischer Literatur intensiviert werden. Der Preis wird in sechs verschiedenen Kategorien anlässlich des 12. Internationalen Comic-Salons Erlangen im Erlanger Markgrafentheater übergeben.
Am 12. und 13. April 2006 tagte die Max und Moritz-Jury in Erlangen in folgender Besetzung: Bodo Birk (Leiter des Internationalen Comic-Salons Erlangen), Hendrik Dorgathen (Comic-Künstler und Professor für Illustration, Kassel) Andrea Fiala de Ayerbe (Frankfurter Buchmesse), Lutz Göllner (Journalist, Berlin), Harald Havas (Journalist und Autor, Wien), Herbert Heinzelmann (Journalist und Medienwissenschaftler, Nürnberg), Andreas Platthaus (Journalist, Frankfurter Allgemeine Zeitung), Denis Scheck (Kritiker, Deutschlandfunk, „Druckfrisch“ ARD) und Jan Taussig (Bulls Press, Frankfurt). Neben dem Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk und dem Spezialpreis der Jury legten die Juroren die Nominierungen in folgenden Kategorien fest: „Bester deutschsprachiger Comic-Künstler“, „Bester Comicstrip“, „Bester deutschsprachiger Comic“, „Bester internationaler Comic“, „Bester Manga“, „Bester Comic für Kinder“, und „Bester Szenarist“. Die Preisträger in diesen Kategorien werden erst während der Max und Moritz-Gala am 17. Juni 2006 bekannt gegeben.
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Presseinformation 30. März 2006 Alle zwei Jahre trifft sich für vier Tage die Comic-Welt in Erlangen.
Das größte und wichtigste Comic-Festival im deutschsprachigen Raum hat in den über zwanzig Jahren seines Bestehens maßgeblich dazu beigetragen, dass der Comic nicht nur als Massenmedium anerkannt, sondern auch als Kunstform – die wie kaum eine andere Spiegel der Gesellschaft und Gradmesser gesellschaftlichen Wandels ist – „salon“-fähig geworden ist. Der 12. Internationale Comic-Salon Erlangen wird vom 15. bis 18. Juni 2006 stattfinden. Kennzeichen des Erlanger Salons ist es, dass hier Kunst und Kommerz, Mainstream und Avantgarde in einer alle Spielarten der Comic-Kunst repräsentierenden Veranstaltung zusammengeführt wird.
Im Zentrum des Internationalen Comic-Salons Erlangen steht die Messe im Kongresszentrum. Rund 100 Aussteller, Verlage, Agenturen und der Comic-Handel aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, Japan und den USA präsentieren ihr Programm. Zahlreiche Neuerscheinungen werden hier erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Über 300 Künstler aus aller Welt kommen nach Erlangen, um sich ihren Fans zu präsentieren und für lange Warteschlangen an den Signiertischen zu sorgen. Die Comic-Börse, die traditionell am Salon-Samstag stattfindet, ist eine der wichtigsten Comic-Börsen in Deutschland. Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum präsentieren Raritäten und Antiquarisches – eine Fundgrube für Profis und Fans.
Ein wesentliches Merkmal des Internationalen Comic-Salons Erlangen sind die aufwändig inszenierten und hochwertig präsentierten Ausstellungen. Einzelschauen internationaler Comic-Stars ebenso wie Ein- und Ausblicke auf die deutschsprachige Szene, den Comic-Nachwuchs, Themenausstellungen zu Comic und Neue Medien, Computer-Animation und Film. Dieses „Comic-Museum auf Zeit“ ist einzigartig in der deutschen Ausstellungslandschaft. Die Städtische Galerie Erlangen präsentiert zum 12. Internationalen Comic-Salon eine große Retrospektive des italienischen Comic-Zeichners, Illustrators und Bildenden Künstlers Lorenzo Mattotti. Weitere Ausstellungsschwerpunkte werden der aktuellen deutschen Comicszene und den erfolgreichsten deutschen Manga-Zeichnerinnen gewidmet, neben internationalen Comic-Reportagen aus Israel und Japan, einer Rauminstallation zur Fußball-Weltmeisterschaft und weiteren internationalen Einzelausstellungen.
Im Rahmen des Internationalen Comic-Salons Erlangen wird auch in diesem Jahr der Max und Moritz-Preis vergeben. Der wichtigste deutsche Comic-Preis – gestiftet von Bulls Press, Frankfurt – beinhaltet folgende Kategorien: Bester deutschsprachiger Comic-Künstler, bester auf Deutsch erscheinender Comic-Strip, beste deutschsprachige Comic-Publikationen (Eigenproduktion, Import, Kinder und Jugendliche), bester internationaler Szenarist und Sonderpreis für ein Lebenswerk. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr die Kategorie „bester auf Deutsch erscheinender Manga“ eingeführt. Die Verleihung der Preise im Rahmen der Max und Moritz-Gala im Erlanger Markgrafentheater und das anschließende Fest gehören zu den Höhepunkten des Salons.
Eine Programmlinie des Internationalen Comic-Salons, die zunehmend an Wichtigkeit gewinnt, ist das Comic Film Fest in den Erlanger Kinos. Neben aktuellen abendfüllenden Comic-Verfilmungen – teilweise in exklusiven Previews – werden alle Formen des Animationsfilms präsentiert. Von der Klassikrolle bis zu den angesagtesten Animes und Manhwa-Filmen wird ein umfassender Überblick über die filmische Auseinandersetzung mit dem Medium Comic geboten. Dabei wird in diesem Jahr ein besonderer Schwerpunkt der europäischen Animationsfilm-Avantgarde und dem Trickfilm-Schaffen der Hochschulen gewidmet.
Seit 1986 findet im Zusammenhang mit dem Internationalen Comic-Salon das deutsch-französische Comic-Zeichner-Seminar in Erlangen statt, das in seiner Art einmalig in Deutschland ist. Das Seminar, zu dem rund 20 Teilnehmer mit Zeichenerfahrung ausgewählt werden, wird von der Agentur „Contours“ des Hamburgers Paul Derouet und vom Kultur- und Freizeitamt der Stadt Erlangen veranstaltet. Die Dozenten sind in diesem Jahr die Hamburger Zeichnerin Isabel Kreitz und der französische Comic-Künstler Mazan. Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums sind neben der traditionellen Ausstellung zahlreiche Sonderaktionen mit ehemaligen Teilnehmern und Dozenten sowie eine Veröffentlichung geplant.
Das Rahmenprogramm des Internationalen Comic-Salons umfasst, neben Vorträgen, Diskussionen, Gesprächen mit Zeichnern, Autoren, Journalisten und Verlegern, Veranstaltungen zu den Themen Comic und Computer, Comics Online, Table-Top- und Trading-Card-Spielen. Manga-Fans werden bei Zeichenwettbewerben, Cosplays und Workshops auf ihre Kosten kommen, der Japan-Tag gewährt Einblicke in die japanische Kultur – Teezeremonie, Pinsel-ZEN-Weg, japanische Kampfkunst, Bogenschießen ... Das alles am Familien-Sonntag zu stark reduzierten Eintrittspreisen für Kinder und Jugendliche.
Information / Veranstalter
Kultur- und Freizeitamt Erlangen
Abteilung Bildende Kunst und Kulturelle Programme
Gebbertstraße 1
91052 Erlangen
Deutschland
Tel. +49(0)9131/86-1408
Fax +49(0)9131/86-1411
E-Mail: info@comic-salon.de
www.comic-salon.de
Veranstaltungsorte 2006
Kongresszentrum Heinrich-Lades-Halle, Rathausplatz 1
Rathaus, Rathausplatz 1
Städtische Galerie Erlangen, Marktplatz 1
Kunstmuseum Erlangen, Nürnberger Straße 9
media.art.zentrum, Helmstraße 1
Markgrafentheater, Theaterplatz 2
Galerie Kunstraum Sutter-Kress, Theaterstraße 1
CineStar, Nürnberger Straße 31
und andere
Öffnungszeiten
Donnerstag, 15. Juni 2006: 12.00 bis 19.00 Uhr
Freitag und Samstag, 16. und 17. Juni 2006: 10.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag, 18. Juni 2006: 10.00 bis 18.00 Uhr
Karten
Vorverkauf ab 29. April 2006 unter www.comic-salon.de (Vorverkaufsgebühren), an den Veranstaltungstagen 15. bis 18. Juni 2006 am Kongresszentrum Heinrich-Lades-Halle und an den anderen Veranstaltungsorten. Tageskarte: 8,00 / ermäßigt 5,00 Euro. Tageskarte Familien-Sonntag: 8,00 / ermäßigt 1,00 Euro. Dauerkarte: 22,00 / ermäßigt 14,00 Euro.
Änderungen vorbehalten!
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